SNMP Abfragen

Unter den SNMP-Konfigurationen haben Sie eine Auflistung der möglichen Einstellungsvarianten und können neue hinzufügen oder bestehende entfernen. Die Default-Konfiguration bildet da die Ausnahme. Diese kann nicht gelöscht werden. In den Konfigurationsdetails sehen Sie welche SNMP-Version verwendet wird. Voreingestellt ist die SNMP Version V2c. Sollte die Maschine die Version nicht unterstützen, so wird auf SNMP V1 gewechselt. Standardmäßig wird hierfür der Port 161 verwendet. Im SNMP-Timeout wird die Zeit festgelegt, wie lange der Agent auf eine Antwort wartet.

In den Maschinen können Informationen über den Stellplatz, den Kontakt und einen Operator hinterlegt werden (nicht alle Maschinen besitzen das Feld Operator). Diese Informationen werden auch im Agent gesichert. Je nach Konfiguration können Sie entscheiden ob die Daten vom Agent die Daten der Maschine überschreiben oder umgekehrt. Zudem stellen Sie hier ein, ob der Tonerlevel auf Plausibilität geprüft werden soll. Falls so eine Prüfung aktiviert ist und negativ auffällt, bekommt man im Maschinen Manager oder Monitor eine inkonsistente Tonerlevel Fehlermeldung. Wenn die Maschinen den Agent als Trap-Empfänger eingerichtet haben, erhält dieser die Fehlermeldungen. Standardmäßig ist der Port 162 eingestellt. Unter Benachrichtigungen – Fehlertickets können Sie dann festlegen wie auf die jeweiligen Traps reagiert wird. Für den Fall, dass Sie Maschinen per USB an einem Netzwerkrechner angeschlossen haben und diese Maschinen auch abgefragt werden sollen, dann aktivieren Sie die LocalAgent-Unterstützung und installieren diesen auf den entsprechenden Netzwerkrechnern. Der Port 9418 wird dazu genutzt. Auch hier können Sie eine Timeout-Zeit festlegen.


Zählerstand- und VBM-Level-Abfragen

In der Erstkonfiguration ist der Agent so eingestellt, dass er stündlich den Zählerstand und den Verbrauchsmaterial Level ausliest. Wenn Sie eine der Informationen nicht benötigen, entfernen Sie den jeweiligen Haken. Definieren Sie die Abfrage Intervalle nach Ihren Bedürfnissen. Bei den Abfragen vergleicht der Agent immer die Identität des Senders, um eine Vertauschung auszuschließen. Als Vergleichsmerkmale für die Identitätsprüfung verwendet der Agent die MAC Adresse und die Seriennummer der Maschine. Für den Fall, dass eine Maschine nicht erreichbar ist, können Sie eine erneute Abfrage automatisch an die Maschine senden lassen. Aktivieren Sie den Haken bei Maschinen erneut abfragen wenn nicht erreichbar und legen das Intervall und den Zeitraum fest, in dem es abgefragt werden soll.


Status Abfrage

Legen Sie an dieser Stelle fest, welche weiteren Informationen Sie über den Maschinen-Status benötigen. Wählen Sie mittels Haken, ob Warnungen/Fehler, der Maschinen-Status, die Papierschächte und oder Abdeckungen ausgelesen werden sollen. Definieren Sie, in welchem Intervall und Zeitfenster die Status-Abfrage erfolgen soll.